Lage

Das Grundstück liegt mitten im Leipziger Neuseenland am Rande der alten Ortslage Kahnsdorf und eines kleinen Wäldchens. Vorne raus schaut man auf die Lagune des Hainer Sees und hinten raus in den Park mit dem alten Schiller- und Herrenhaus. Zum Schillercafe sind es nur 100 m und zum kleinen Sandstrand mit Badeinsel 400 m. Des weiteren gibt es in 200 m Entfernung, auf halbem Weg zum Strand, zwischen den Häusern einen kleinen öffentlich zugänglichen Badesteg mit Leiter ins Wasser.

Kahnsdorf ist schnell von der A 72 und A 38 erreichbar, mit dem Auto sind es nur 25 min bis in der Leipziger Innenstadt. Auch per Rad kommt man entlang des Pleißeradwegs gut nach Leipzig.

In der Saison (ab Ostern) fährt die Buslinie 101 von Kahnsdorf nach Böhlen/Zwenkau und Borna. Von hier aus gelangt man per S-Bahn nach Leipzig.




Baden & Freizeit

Am nördlichen Ende der Lagune, ca 400 m vom Haus entfernt, gibt es einen kleinen hundefreien Sandstrand mit Badesteg und Badeinsel, darüber hinaus gibt es weitere Sandstrände am Nordufer und überall kleine Wasserzugänge rund um den See. In Rufweite des Hauses befindet sich ein schöner kleiner Kinderspielplatz. Zudem gibt es im Park neben dem Schillerhaus einen weitläufigen Bolzplatz mit kleinen Fußballtoren. Freibäder gibt es im benachbarten Orten Neukieritzsch und Böhlen, die nächsten Hallenbäder in Borna und Markklleeberg.

 

Der Hainer See ist 560 ha groß (entspricht 500 Fußballfelder) und 50 m tief, der Uferrandweg ist 15 km lang und größtenteils asphaltiert, so dass es sich in Richtung Norden sehr gut inlineskaten lässt. Parallel zum Hauptweg gibt es einige wilde Pfade am Wasser oder Schilf entlang. Einfach mal vom Hauptweg abbiegen und den See entdecken! Am Schillercafe gibt es Tretautos mit 4-6 Plätzen und Fahrräder zu mieten (vorbestellen!), am kleinen Hafen an der Lagune kann man führerscheinfreie Motorboote und Quads ausleihen. Sogar Wanderungen mit Alpakas kann man buchen (per E-mail anfragen unter m-alpacas@t-online.de). Die Straße „An der Lagune“ vor dem Haus ist eine promenadenartige 30 km/h-Zone, hier kann man also entspannt mit Rad, Inlineskatern oder Skateboard entlangfahren.  Am Campingplatz am Nordufer gibt es in der Saison einen kleinen Imbiss und einen Verleih für Wassersportgeräte  (http://www.wake-beach.de) . Weitere Infos unter www.leipziger-neuseenland.de

Infrastruktur im Ort

Kahnsdorf hat rund 500 Einwohner. Die touristische Entwicklung hat erst vor einigen Jahren mit Flutung des Hainer Sees und wird jedes Jahr Stück für Stück ergänzt. Wer allerdings größeres wie Wellnesstempel, Shopping- oder Partymeile erwartet, sucht vergeblich. In Kahnsdorf geht es dann doch eher beschaulich zu. Im Sommer gibt es jedoch auch einige größere Events, u.a. das Lagunen- und das Schillerfest. Neben dem Schillercafe mit schöner Hofterrasse und dem Restaurant im benachbarten Herrenhaus sowie dem Restaurant LaRi am kleinen Hafenplatz gibt es in der Saison ein Eiscafe im Ort, ein Waffelcafe neben dem Strand und einen kleinen Campingplatz-Biergarten am Nordufer. Einen guten Dorfbäcker gibt es im Nachbarort Großzössen (unbedingt Brötchen vorbestellen!). Sonntags gibt es Brötchen in Borna am Marktplatz

 

Supermärkte gibt es in Neukieritzsch, Rötha und Borna. In Borna gibt es auch eine kleine schöne Altstadt mit einigen Geschäften und Restaurants.

Historischer Exkurs

Der Hainer See ist zwischen 1999 und 2010 geflutet worden und in wenigen Jahren entstanden hier eine Reihe neuer Ferienhäuser. Es wurden neue Wege und Strände angelegt. Zudem wurde das Schiller- und Herrenhaus samt Park, sozusagen das Herz von Kahnsdorf, saniert. Und die Natur legt sich kräftig ins Zeug, dass die Wunden des Tagebaus zusehends verschwinden. Die benachbarten Orte Espenhain und Mölbis waren im Dreck der ehemaligen Kraftwerke kaum zu erkennen und galten als dreckigste Orte der DDR. Zwischen 1911 und 1990 wurde aus dem Tagebau rund um Kahnsdorf Kohle gefördert, hier arbeiteten einmal 1.500 Menschen im Tagebau. Nach DDR-Plänen sollte der Tagebau noch bis 2015 laufen. Der See ist nach dem Ort Hain benannt, der dem Bergbau zum Opfer fiel. Dort, wo heute der Strand ist, im Norden der Ortslage Kahnsdorf, waren früher die Anlagen des Tagebaus.

 

Dies ist zum Glück alles weite Vergangenheit und eine der größten Landschaftsbaustellen der Welt zeigt Wirkung: Kahnsdorf liegt heute mitten im Leipziger Neuseenland, einer Region, in der in den vergangenen Jahren nahezu im Jahresrhythmus aus ehemaligen Tagebauen neue Seen mit Stränden und Häfen entstanden. 

 

Noch vor einigen Jahren war Oettis Hütte die einzige am Rande des Hainer Sees. Erst in den vergangenen Jahren wurden die Straße "An der Lagune" und die anderen Häuser an der Wasserkante gebaut. Stellenweise ist die Lagune heute recht dicht bebaut. Im Bereich des Ferienhauses ist es jedoch sehr grün. Hier hat man noch recht freie Sicht aufs Wasser und der kleine Wald des historischen Parks des Schillerhauses reicht hier fast bis ans Wasser heran. So eine Urlaubslandschaft hat hier kurz nach der Wende, als hier alles noch Mondlandschaft war und sich die Kohlebagger durch die Landschaft fraßen, wohl niemand erwartet! Wo heute Segelboote vor dem Haus schippern, fuhren noch vor 20 Jahren die Braunkohlezüge aus dem Tagebau.